Was versteht man unter DCM?



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Beitrag 9. Dez 2013 13:03
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Eine Herzmuskelerkrankung wird Kardiomyopathie genannt.

Die krankhafte Erweiterung des Herzmuskels, in vielen Fällen der linken Herzkammer wird dilatative = (zur Erweiterung führend) Kardiomyopathie genannt.

Bei der DCM ist zuerst die linke Herzkammer, später sind auch alle Herzhöhlen erweitert. Jetzt kann sich das Herz nur noch eingeschränkt zusammenziehen. Die Herzkammern schlagen asynchron da die Erregungsleitung gestört ist. (Linksgsschenkelblock (LSB) http://de.wikipedia.org/wiki/Linksschenkelblock ).

Durch diese Erweiterung des Herzmuskels nimmt die systolische Pumpkraft des Herzens ab und es kommt zu einem immer weiter fortschreitenden Verlust der Auswurfleistung des Herzens.

Das Krankheitsbild wird wie folgt unterschieden:

Die restriktive Kardiomyopathie (RCM):
restriktive (= einengend / einschränkend) hier verdickt sich die innerste Herzwand und es kommt zu Vernarbung, Einlagerung von Bindegewebe des Herzmuskels.

Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM):
dies ist eine Erkrankung des Herzmuskel der genetisch Ursachen hat und zählt zu einen der häufigsten Erbkrankheiten.

Die arrhythmogene rechtventrikuläre Kardiomyopathie (ARVCM:
eine Erkrankung der Herzmuskelatur meist unbekannter Ursache.

Die dilatative Kardiomyopathie (DCM):
die krankhafte Vergrößer-/ Erweiterung des Herzmuskels. Diese Form der Herzmuskelerkrankung tritt am häufigsten auf und selten ist eine direkte Ursache erkennbar.

Letztendlich führen all diese Herzmuskelerkrankungen zu einer Herzschwäche.

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