Diagnose



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Beitrag 11. Dez 2013 20:15
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Die Diagnose

Erste körperliche Beschwerden die für die Feststellung der Herzschwäche ausschlaggebend sind:

Atemlosigkeit je nach Schweregrad auch schon bei kleineren körperlichen Anstrengungen,
Allgemeine Müdigkeit, Wassereinlagerung dies ist besonders an geschwollenen Beinen, vor allem am Unterschenkel und den Fußknöcheln zu sehen und zu ertasten sowie häufiges Wasserlassen besonders Nachts.

Das nächtliche Wasserlassen kommt durch die schlechte Durchblutung der Niere welches wiederum durch das schwache Herz verursacht wird.

Nachts hat der Körper wieder Ruhe und die Niere wird wieder besser durchblutet und scheidet dadurch dann besser den Harn aus.

Bedingt durch Blutstau in der Leber kann es auch zu einem Druckgefühl im Bauchraum kommen.
Beim Liegen kommt es häufig auch zu Hustenanfällen und Atemnot, da die Flüssigkeitsansammlungen in den Beinen so in die Lunge gelangen kann.

Folgende Untersuchungen und Tests können für einen genauere Untermauerung der Erkrankung durchgeführt werden. Es sind nicht immer alle der hier aufgeführten Untersuchungsmethoden notwendig, dies entscheidet sich von Fall zu Fall.

Die körperliche Untersuchung:
Bei der Untersuchung wird der Arzt das Herz abhören, ob der typische 3. Herzton der oft bei Herzschwäche zu hören auch vorhanden ist.
Auch die Lunge wird nach Rasselgeräuschen abgehört. Diese Rasselgeräusche entstehen durch größere Flüssigkeitsausscheidung in den Bronchien bedingt durch den Blutstau in der Lunge.

Die Laboruntersuchungen:
Laboruntersuchungen (Blut und Urin) werden gemacht. Werden bestimmte Stoffe wie z.B (BNP oder NT-proBNP)
nachgewiesen können sie je nach höhe der Konzentration im Blut auf den Schweregrad der Herzschwäche hinweisen.

Das Elektrokardiogramm (EKG):
Zur weiteren Feststellung der Diagnose wird ein EKG (Elektrokardiogramm)
(Was ist ein EKG-hier ein Link http://www.medizinfo.de/kardio/ekg.htm) geschrieben.
Später vielleicht auch ein Langzeit-EGK

Das Herzecho:
sowie ein Herzecho gemacht
(Was ist ein Herzecho-hier ein Link http://de.wikipedia.org/wiki/Echokardiografie),
dort wird das Herz mit Ultraschall untersucht.

Eine Spiroergometrie:

Das Schluckecho:

Das Stressecho/ EGK:

Der 6 Minuten Gehtest:
Dabei muss der Patient eine gewisse Wegstrecke in 6 Minuten zurücklegen. Anhand der zurück oder nicht zurückgelegten Meter in diesen 6 Minute, kann man eine gewisse Einschätzung über die Leistungsfähigkeit feststellen.

Der Lungenfunktionstest (LUFU:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lungenfunktion

Der Einschwemmkatheter:
Sollte sich jetzt der Verdacht noch weiter bestätigen wird in den meisten Fällen noch ein Einschwemmkatheter gesetzt.

Dieser wird unter keimfreien Bedingungen in einem Herzkatheter-Labor durch die Oberschenkelschlagader in der Leistenbeuge oder aber durch die Armaterie in der Ellenbeuge eingeführt.

Der Vorteil an diesen Stellen ist das die Blutgefäße dort groß sind und ziemlich dicht unter Haut liegen.
Durch die zuvor Lokalbetäubte stelle wird durch die Aorta ein Katheter bis in die linke Herzkammer eingeführt.
Mit dieser Herzkatheterisierung werden ebenso die Herzklappen, die Herzkranzgefäße und der Druck in den Herzkammern untersucht.

(Was ist ein Herzkatheter-hier ein Link http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Beha ... -1093.html)
Zuletzt geändert von Admin am 23. Dez 2013 18:12, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Ergänzung

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